Social Return On Investment


Die Arbeit der Werkstätten ist mehr wert, als man denkt!


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Das Geld, das der Staat an die Werkstätten zahlt, ist gut angelegt.
Werkstätten bewirken viel Gutes für Menschen mit Behinderung.
Sie geben ihnen Arbeit und Anerkennung.


Der Staat profitiert


Werkstätten sparen dem Staat viel Geld. Wie?
Wenn es keine Werkstätten gäbe, wäre das für den Staat noch teurer.
Die Menschen mit Behinderung, die in einer Werkstatt arbeiten,
müssten dann woanders betreut werden, zum Beispiel zu Hause.
Der Staat müssten dann die Gehälter von Pflegekräften und Betreuer und Betreuerinnen zahlen.
Oder Familienangehörige der Menschen mit Behinderung könnten nicht mehr arbeiten,
weil sie sich um ihre Angehörigen mit Behinderung kümmern müssten.
Dadurch würde der Staat weniger Steuern und Sozialabgaben erhalten.


Werkstätten zahlen Steuern


Andererseits nimmt der Staat durch die Werkstätten Geld ein. Wie?
Zum einen zahlen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Werkstätten sowie
die Werkstatt-Beschäftigten mit Behinderung Steuern und Beiträge zur Sozialversicherung.
Zum anderen erhält der Staat Steuern aus den Produkten und Dienstleistungen,
die die Werkstätten verkaufen.  


Eine Studie liefert den Beweis


Eine Studie aus dem Jahr 2014 hat gezeigt:
Werkstätten für Menschen mit Behinderung helfen dem Staat,
pro Jahr ungefähr 6 Milliarden Euro einzunehmen oder zu sparen.
Im Vergleich dazu gibt der Staat aber nur ungefähr 5,6 Milliarden Euro für die Werkstätten aus,
zum Beispiel für die Leistungsentgelte.


Ein Gewinn für alle


Die Arbeit der Werkstätten zahlt sich also aus.
Unterm Strich bedeutet das ein deutliches Plus für die Gesellschaft.
Weil das so ist, spricht man von dem sozialen Gewinn oder dem „Social Return on Investment“ (SROI).
Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Seite der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Werkstätten.