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03.07.2010| Neuer Anstrich für das Holzhaus auf der Mühle
Im Dienst der guten Sache schwingen Frankfurter Firmen die Pinsel

Aufgrund der zu erwartenden Hitze am Wochenende muss der Termin (01.-04.07.2010) leider verschoben werden!!!

„Das ist so klasse, wie die sich alle ins Zeug legen“ schwärmt Eva Rieß, stellvertretende Einrichtungsleiterin der Wohnanlage An der Praunheimer Mühle. Damit meint sie vor allem Firmen wie die Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH (BSMF) und den Malerbetrieb von Robert Sturm. Beide setzen sich für die Renovierung des sogenannten „Holzhauses“ ein. Ehrenamtlich und mit Hilfe einer Spende finanziert, versteht sich.

Bild "Bilder:Aktuelles_An_der_Praunheimer_Muehle.jpg"Das Holzhaus ist mit fünf Bewohnerinnen und Bewohnern nur ein Teil der Wohnanlage An der Praunheimer Mühle. Mit ihrem gruppengegliederten Wohnkonzept für insgesamt 46 geistig sowie schwer mehrfach behinderte Menschen, zählt die Anlage am Niddaufer zur größten Wohneinrichtung der Praunheimer Werkstätten.

In einer gemeinschaftlichen Aktion, die von Donnerstag, dem 01. Juli 2010 bis Sonntag, dem 04. Juli 2010, stattfindet, wird das Holzhaus von außen renoviert.

Die Überarbeitung der hölzernen Fassade ist mehr als notwendig. Aufgrund seiner Beschaffenheit ist das Gebäude, das aus den 50er Jahren stammt, besonders witterungsanfällig. Doch bislang fehlte der Wohnanlage das Geld für eine rund 6.500 Euro teure Renovierung.

BSMF-Dipl.-Ing. Architektin Anne Christl kennt das Holzhaus und hegt Sympathien für das idyllische Schmuckstuck und für die dort lebenden Menschen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BSMF nahmen sich kurzerhand ihrer Initiative an und spendeten den weihnachtlichen Tombolaerlös zugunsten der Renovierung des Holzhauses. Immerhin 760 € kamen zusammen.

"Da muss man doch was machen"

Von dem Geld wird Robert Sturm, der im Rahmen des offiziell ausgeschriebenen Auftrags bereits sämtliche Malerarbeiten im Haus geleistet hat, am 01. und 02. Juli 2010 die Reinigung und das Abschleifen der Außenfassade übernehmen. Für Robert Sturm sind die aufwändigen Vorbehandlungs- und Streicharbeiten aber eine keinesfalls kostendeckende Arbeit. Trotzdem hilft er gerne, denn durch seine zahlreichen Einsätze vor Ort hat er das Leben und die Menschen „auf der Mühle“ kennen und schätzen gelernt.

Ähnlich ging es auch Anne Christl. Nachdem wegen Brandschutzmaßnahmen das Holzhaus von innen nachgerüstet wurde, stand für sie fest:  „Da muss man doch auch von außen was machen!“

Bild "Bilder:Aktuelles_Holzhaus.jpg"Am 03. und 04. Juli 2010 wird Robert Sturm mit zwei Personen die Streichaktion durchführen, ein fahrbares Gerüst stellen, sowie Overalls und Pinsel für alle Helfer bereitstellen. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wohnanlage, den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Kolleginnen und Kollegen von Anne Christl will man die Ärmel hochkrempeln und beim Streichen mit anpacken.

Nach der Renovierung wird die Fassade des Holzhauses in neuem Glanz erscheinen; der Farbton wurde passend zum dort im Herbst wachsenden wilden Wein ausgesucht: Ein kräftig leuchtendes Sandsteinrot. Die Farbe kann die Wohnanlage zum Einkaufspreis beziehen. Es sind die einzigen Kosten, für welche sie selbst aufkommen muss.



Praunheimer Werkstätten sind zertifiziert


Zur Sicherstellung eines hohen und anerkannten Qualitätsniveaus hat pw° ein Qualitätsmanagement entsprechend den Vorgaben der internationalen Norm DIN EN ISO 9001:2008 eingeführt.

Bild "Bilder:Aktuelles_DQS_ISO_9001-2008.jpg"Seit November 2009 sind die Eingliederungshilfen für erwachsene Menschen mit Behinderung in den Bereichen Arbeiten, Wohnen&Leben und der Geschäftsstelle nach dieser Norm zertifiziert.

Die Einhaltung der aus den Vorgaben der Norm entstehenden Verpflichtungen wird jährlich durch ein dafür zugelassenes externes Unternehmen überprüft. Im Abstand von drei Jahren muss das Zertifikat in einer umfassenden Prüfung neu erworben werden.

Das gewählte Verfahren stellt sicher,


im Rahmen unserer Pflichten und Möglichkeiten erfüllt werden.
Darüber hinaus erleichtert das Qualitätsmanagementsystem


Selbstverständlich ist auch das Qualitätsmanagement dem Leitbild – unserer Unternehmensphilosophie – verpflichtet. Alle Arbeitsabläufe sind als Prozesse beschrieben und Arbeitsergebnisse werden dokumentiert. Damit wird eine Kontinuität der Arbeit, unabhängig von handelnden Personen, gewährleistet.



30.03.2010| 1.000 € für den Wendelsgarten


Da staunten die Bewohner und Betreuer der Wohnanlage Am Wendelsgarten nicht schlecht, als ihnen Joachim "Champes" Keßler-Grommet eine Spende in Höhe von 1.000 € überreichte. Der Inhaber des Lotto-Ladens in der Ginnheimer Raimundstraße ist ehemaliger Bonameser und kennt die Praunheimer Werkstätten bereits seit vielen Jahren. Die Lotto-Hessen-Treuhandgesellschaft in Wiesbaden hat ihm den großzügigen Spendenbetrag zur Verfügung gestellt, da "Champes" - wie er gerne genannt wird - sein Geschäft vorbildlich führt, keinen Alkohol an Jugendliche verkauft und die Vorschriften zu Glücksspielen stets beachtet.

Lotto-Fonds für den guten Zweck

Bild "Bilder:Aktuelles_Lotto.jpg" Alle halbe Jahre werden Lotto-Geschäfte geprüft, ob sie sich an das Jugendschutzgesetz halten und Glücksspiele ausschließlich an Volljährige verkaufen. Berufs-Kollegen, die nicht die gesetzlichen Vorgaben beachten und durch diese Prüfung fallen, droht im schlimmsten Fall der Lizenzentzug - und eine Strafe, die in einen Lotto-Fonds eingezahlt wird. Von der Ausschüttung des Fonds profitieren dann wiederum gemeinnützige Organisationen, so auch die Praunheimer Werkstätten.


Der Garten wird barrierefrei

Die Wohnanlage weiß auch schon genau, wofür sie die Spende nutzen möchte: Der Gartenbereich soll umgestaltet werden. Die Bewohner haben sich das schon lange gewünscht, denn noch können Rollstuhlfahrer und Bewohner mit Rollatoren nur mit Hilfe anderer in den Garten gelangen. Mit der Ebnung des Rasens und einer Rampe, die vom Haus in den Garten führt, soll sich das künftig ändern. Auch eine flexible Überdachung, die im Sommer nach Bedarf aufgebaut werden kann, ist in Planung. "Die Spende bringt uns mit der Gartengestaltung ein gutes Stück voran", freut sich Andrea Vogt-Lißmeier, stellvertretende Einrichtungsleiterin der Wohnanlage. In Kürze soll mit dem Umbau begonnen werden, damit spätestens zum traditionellen Sommerfest am 21. August 2010 auch endlich der Garten barrierefrei ist.

Bildunterschrift:
Von links nach rechts: Scheckübergabe mit Joachim "Champes" Keßler-Grommet, Andrea Vogt-Lißmeier, Dieter Kögel und Jasmin Wichmann



März 2010 | So macht das Kochen wieder Spaß!
Share Value Stiftung spendet 20.000€ für neue Küchen in Fechenheim


Schon lange haben sich die Bewohner der Wohnanlage für Menschen mit geistiger Behinderung in der Starkenburger Straße in Fechenheim neue Küchen gewünscht. Denn eigentlich helfen alle bei der Zubereitung des Essens und der Küchenarbeit mit. Doch lose Schubladen, ausgerissene Scharniere und defekte Fronten machten dem alltäglichen Miteinander einen gehörigen Strich durch die Rechnung.

Bild "Bilder:Aktuelles_neue_Kueche.jpg"Die Küchen, die sich auf zwei Etagen im Haus befinden, waren nach rund 15 Jahren einfach nicht mehr zu gebrauchen. Zum Schluss stand sogar die Arbeitssicherheit auf dem Spiel. Und da neben Rollstuhlfahrern vor allem auch ältere Menschen mit unterschiedlich hohem Hilfebedarf die Küchen nutzen, musste dringend eine Lösung gefunden werden. Eigene finanzielle Mittel für die Anschaffung zweier Küchen aufzuwenden, war für die Wohnanlage jedoch nicht realisierbar.

Mit einer Spende von 20.000 € machte die Share Value Stiftung es möglich, dass die beiden neuen Küchen für die Wohnanlage gekauft werden konnten.

Über die Anschaffung freuen sich jetzt die Bewohner und Mitarbeiter gleichermaßen. Endlich können alle wieder die Küchen auf beiden Stockwerken barrierefrei nutzen.

Mit Aktien helfen

"Mit Aktien helfen" - so lautet der Leitspruch der Share Value Stiftung. Sie wurde im Jahr 2003 gegründet und geht auf die Initiative eines Stifters zurück, der durch Aktieninvestments zu Wohlstand gekommen war. Um der Gesellschaft etwas zurückzugeben und andere an diesen Werten teilhaben zu lassen, stellte er das Aktienkapital zur Errichtung der Share Value Stiftung zur Verfügung.

Auch heute noch legt die Stiftung ihr Vermögen ausschließlich in Aktien an. Gemeinnützige Einrichtungen der Jugendhilfe, der Altenhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens und des Wohlfahrtswesens, in denen im christlichen Sinn Hilfe geleistet wird, zählen zu den förderwürdigen Institutionen.



19. Januar 2010 | Neujahrsempfang der Praunheimer Werkstätten


"Bei 310 Anmeldungen haben wir aufgehört zu zählen", begrüßte pw° Geschäftsführer Wolfgang Rhein die zahlreich erschienenen Gäste, anlässlich des Neujahrsempfangs der Praunheimer Werkstätten. Das Interesse, bei den Feierlichkeiten mit dabei zu sein, war in diesem Jahr besonders groß - fand doch der Empfang im frisch fertiggestellten Erweiterungsbau der Werkstatt Höchst statt.

Sozialdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld eröffnete den Empfang und wünschte den Höchstern gutes Gelingen in den neuen Räumen, welche neben der Verwaltung und Werkstattleitung vor allem Platz für Produktions- und Fördergruppen bieten. Im Erweiterungsbau stehen auf drei Etagen insgesamt 718m² zur Verfügung, die in späteren Rundgängen am Abend besichtigt werden konnten.

Der Regionalmanager des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, Thomas Knierim, kam nicht mit leeren Händen nach Höchst: Nach seinem Grußwort überreichte er Wolfgang Rhein einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 150.000 €. Der Betrag ist für Brandschutzmaßnahmen der Wohneinrichtung "An der Praunheimer Mühle" vorgesehen. „Wir möchten dazu beitragen, das Wohnheim Praunheimer Mühle für die Bewohnerinnen dauerhaft und vor allem sicher zu erhalten“, betonte Knierim. Dank der Unterstützung des LVW können dort nun dringend benötigte Installationen wie eine flächendeckende Brandmeldeanlage, rauchdichte Türen, ein zweiter Rettungsweg und eine Rauchabzugsanlage im Treppenhaus realisiert werden.

Die anschließende Schlüsselübergabe von BSMF-Geschäftsführer Rainer Wrenger an Werkstattleiter Bernd Steinbrenner machte die Einweihung des Neubaus auch symbolisch gesehen perfekt. Denn während der einjährigen Bauarbeiten auf dem Werkstatt-Gelände wurde ein 54 cm langer Schlüssel gefunden, dessen Funktion nicht ermittelt werden konnte. "Möge es der Schlüssel zum Glück und zu den Wünschen der Mitarbeiter sein", sagte Wrenger und überreichte das antike Fundstück.

Nach dem offiziellen Teil gehörte die Bühne René van Roll: Der Frankfurter Musik-Kabarettist bot zusammen mit seinem charmanten Assistenten Olli - dem Rolli - ein kurzweiliges, humorvolles und bissiges Programm, das ihm mit tosendem Applaus gedankt wurde. Mit Stücken wie "Mit mir hast Du immer einen Parkpatz, mein Schatz", präsentierte der Preisträger der Goldenen Lifta 2008 Ausschnitte aus seinem aktuellen Bühnenprogramm und entführte genussvoll in die heitere Welt körperlicher, geistiger und musikalischer Abgründe.

Der Ausklang des Abends fand größtenteils im Speisesaal der Werkstatt, dem "Sechseck", statt. Während es sich die einen bei von der Cook Company zubereitetem "Hessischem Fingerfood" schmecken ließen und der Tischmusik von René van Roll lauschten, zogen es andere vor, sich in aller Ruhe durch die neuen Räumen führen zu lassen.

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Kontakt

Bild "Bilder:Sandra_Heep.jpg"Praunheimer Werkstätten
gemeinnützige GmbH

Sandra Heep
Krautgartenweg 1
60489 Frankfurt/M.

Tel. 069 / 95 80 26 - 37
                          Fax 069 / 95 80 26 - 29

                          E-Mail: sandra.heep.gst@pw-ffm.de

Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage nähere Informationen zu einzelnen Bereichen der Praunheimer Werkstätten gGmbH.
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